Rund ums Motorrad

Wir sind mit dem Motorrad auf einem Roadtrip durch Europa und die Welt. Hier zeigen wir dir unsere Motorräder, unsere Ausstattung und vieles mehr. Du fährst selbst Motorrad oder willst es gerne? Dann findest du hier alles Wichtige rund um das Leben auf zwei Rädern.

Unsere Motorräder

Von Anfang an war klar, wenn wir mit dem Motorrad reisen, dann jeder für sich. Ich bin ein paar Mal als Sozia gefahren, aber das kam für eine längere Reise nicht in Frage. Dabei ging es nicht nur darum, dass wir mehr Gepäck mitnehmen können. Es macht einfach viel mehr Spaß selbst zu fahren. Im Herbst 2016 hat Thorsten sich ein Motorrad zugelegt und da habe ich auch wieder Blut geleckt. Hier präsentieren wir dir unsere beiden treuen Reisebegleiter.

Anjas Motorrad

Ich fahre eine Kawasaki ER6n mit 72 PS, Baujahr 2006 mit 2 Zylindern. Im Dezember 2016 habe ich sie gebraucht erstanden. Als ich im Sommer 2014 meinen Führerschein gemacht habe, habe ich auf einer Kawasaki gelernt und mich darauf sehr wohl gefühlt. Daher ist die Entscheidung wieder für dieses Motorrad gefallen. Für mich als Anfängerin ist die Kawasaki gut zu bewegen. Sie ist sehr wendig, relativ leicht, hat genug Power und macht schön viel Krach. Der Tank fasst 16 Liter und mit unserer gemütlichen Fahrweise komme ich meist mehr als 350 Kilometer weit. Die Kawasaki ist tiefer gelegt und ich stehe bei 1,68 m Körpergröße sicher mit beiden Füßen auf der Erde. Für längere Touren absolut geeignet, wenn einem die etwas vorgebeugte Haltung nichts ausmacht.

Thorstens Motorrad

Ich fahre Yamaha seit meinen ersten Tagen als motorisierter Jugendlicher, und das aus Überzeugung. Nach Leichtkraftrad kamen Motorradzweitakter, u.a. eine RD 350. Später dann eine XJ 900 Diversion mit Jahreskilometerleistungen von um die 25 TKM. Ob Sommer oder Winter, die Fahrzeuge haben mich nie im Stich gelassen. Da kann Mann dann schon mal treu sein. Ein kurzes Zögern gab es dann doch einmal. Ich hatte mir an einem schönen Samstag eine Honda CBR 1100 XX ausgeliehen. Au ja, dieses Gerät hat mich in tiefe Zweifel gestürzt. Seidenweicher Einspritzmotor und die 150 PS entfalteten sich kaum merklich. Toller Sitzkomfort trotz Stummellenker. Ja, dazu hätte ich mich auch entschließen können. Letztlich hat mich der Preis abgeschreckt.
Nun ist es also die FZS 1000 Fazer. Baujahr 2003, 144 PS, vier Zylinder in Reihe, fahrfertig 230 kg schwer, Stahlrohrrahmen, Vergaser, kein ABS, ASR oder anderen Schnickschnack. Old Style!
Mein Moped ist längst nicht so wendig wie das von Anja, aber ich liebe das Gerät. Es vermittelt ein Gefühl von Sicherheit; ich sitze drin, nicht drauf. Und wenn das Gefährt einmal rollt, dann rollt es halt ...
Die Fazer ist unser Packesel, und diese Aufgabe erfüllt sie tadellos und ohne Mucken. Ich denke nicht, dass ich mit Satteltaschen, Gepäckrolle, Tankrucksack und Zelt die maximale Beschleunigung 0 auf 100 km/h von 3,2 Sekunden schaffe, aber wer will das schon auf Reisen. Tatsache ist, das sich dieses alte Gerät mit dem Gepäck besser um die Kurven zirkeln lässt als ohne. Bekanntlich ist das Serienfahrfahrwerk nicht das beste auf dem Markt.
Ich werde berichten, wie sich Mann und Motorrad auf der Tour machen.
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Motorradwartung und Reparatur

Auf einer langen Reise muss immer mal etwas repariert oder Verschleißteile ausgetauscht werden. Hier findest du alle Infos und die Kosten unserer Motorradwartung seit Beginn unserer Reise...
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