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Sommerlektüre – Reisebücher für deinen nächsten Urlaub
5. Juni 2018
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Unsere Route in Italien

1.812 gefahrene Kilometer in 26 Tagen

Bella Italia – endlich sind wir da. In Italien freuen uns vor allem auf kulinarische Highlights und lassen uns überraschen, was das Land noch zu bieten hat. Nach unserem langen Aufenthalt in Griechenland ist es schön, nun eine andere Ecke Europas zu erkunden. In Italien starten wir in Bari, weil dort die Fähre aus Patras landet.

Von Bari fahren wir ein Stück weit nach Süden. Die Strecke an der Küste ist nicht besonders sehenswert. In der Gegend um Alberobello ändert sich das wieder. Die Landschaft ist leicht hügelig, die Felder saftig grün und im Mai blüht alles wunderschön. Alberobello ist bekannt für seine Trulli-Häuser, urige Steinhäuser mit spitzem Dach, das allein aus Stein gefertigt ist. Sie sind ein Hingucker hier in Apulien.

Weiter geht es über Manfredonia in die Region Molise. Eine der kleinsten und noch unbekannteren Regionen Italiens. Hier gefällt es uns sehr gut. Es ist wieder bergiger und die Dörfer liegen malerisch am Hang. Wir machen Halt in der Hauptstadt Campobasso und genießen das italienische Leben.

Da unser Besuch an der Amalfiküste im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, geht es für uns direkt in die ewige Stadt, nach Rom. Die Haupstadt von Italien musst du gesehen haben. Ein Augenschmaus! Die ganze Stadt ist ein Museum, an jeder Ecke stehen beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Monumente. Von den Kirchen mal ganz abgesehen. Drei Tage sind natürlich längst nicht genug, aber unser Geldbeutel freut sich als wir weiter fahren.

Zur Entspannung fahren wir nach Orbetello an die Westküste Italiens und tanken ein wenig Ruhe nach den hektischen Tagen in Rom. Von dort düsen wir ins Landesinnere und genießen einen traumhaften Fahrtag in der Toskana. Ziel: der Trasimenische See. Nach nur einer Nacht fliehen wir vorm schlechten Wettern weiter in den Norden. San Gimignano ist die nächste Station. Eigentlich wollten wir Florenz besichtigen, aber daraus wird leider auch nichts. Dafür entschädigt uns der Nationalpark Cinque Terre mit strahlendem Sonnenschein und wunderschönen Aussichten.

Von Ligurien geht es über die Emilia-Romana an den Idrosee. Der liegt nicht weit entfernt vom Gardasee in der Lombardei. Hier ist es wirklich idyllisch. Doch das Wetter macht uns im Mai nicht glücklich und so flüchten wir vor dem Regen nach Südtirol. Über den Gardasee geht es an die Weinstraße nach Kaltern zum Kalterer See. Unseren Roadtrip in Italien beenden wir mit einer Tour über Meran zum Reschenpass und wunderschönen Bergpanoramen. Eine rundum gelungene und abwechslungsreiche Tour. Wir waren sicher nicht das letzte Mal in Bella Italia!

Unsere Unterkünfte in Italien

In Italien ist das Campen längst nicht so komfortabel wie in Griechenland. Kein heißes Wasser, keine Klobrillen, kein Toilettenpapier, keine Küchen. Alles eher minimalistisch und meist nicht sehr sauber. Vor der Saison dafür noch ruhig. So fällt unser Fazit zumindest im Süden des Landes aus. Je weiter wir nach Norden kommen, desto besser werden die Campingplätze. Leider auch umso voller. Einige Annehmlichkeiten schätzen wir dann aber doch bei unserem Langzeittrip mit Zelt. Zwischendurch haben wir uns auch mal eine feste Unterkunft gegönnt, z. B. in Rom und Campobasso.

Die Unterkünfte sind diesmal sortiert nach Beliebtheit, also unsere schönste Unterkunft oder unser schönster Campingplatz an erster Stelle und dann absteigend sortiert.

Castiglione del Lago: Camping Listro –> direkt am Trasimenischen See, gut ausgestattet, günstig

Idrosee: Camping Belvedere –> schöner Platz, direkt am See und mit gutem Preis-Leistungsverhältnis

Kalterer See: Camping St. Josef –> Seecamping mit guter Ausstattung und kleinem Lokal am Platz

Manfredonia: Camping Lido Salpi –> sehr günstiger Platz, direkt am Strand, Umgebung nicht besonders spannend

San Gimignano: Camping Boschetto di Piemma –> toller kleiner Bungalow, gut ausgestattet, außerhalb der Stadt gelegen

Campobasso: Appartement Al Civico* –> direkt in der Altstadt, kleine Terrasse und Gemeinschaftsbad

Levanto: Camping Albero d’Oro –> sehr teurer Platz (normal für Cinque Terre), dafür sauber und nah zum Ort

Rom: Appartement Mini Suite* –> kleines Appartement, sehr zentral, nicht so gut ausgestattet

Orbetello: Camping Marina Chiara –> Platz direkt am Strand, eher nicht für Zeltende geeignet

Alberobello: Camping Bosco Selva-> der Ort ist zu Fuß zu erreichen, nur was für einen kurzen Aufenthalt

In Italien haben wir somit in knapp einem Monat viel ausprobiert. Camping im Zelt, im Mobilheim, feste Unterkunft in einer Pension oder im privaten Appartement.

Über booking.com* und Airbnb* sind wir für feste Unterkünfte fündig geworden. Spontan und ohne viele Tage im Voraus zu buchen ist das nur außerhalb der Touristenzentren günstig möglich. Möchtest du ein Schnäppchen machen, solltest du frühzeitig buchen. Die Campingplätze haben ab Mitte / Ende Mai überall geöffnet, wir hatten lediglich Ende April bis Anfang Mai im Süden Italiens eine eingeschränkte Auswahl. Überall ist zusätzlich zum Preis des Stellplatzes die Kurtaxe (ca. 1 Euro pro Nacht) zu zahlen.

Über unseren Booking-Link* erhälst du sogar ein kleines Guthaben für deine nächste Reise. Keine Lust auf Camping? Weitere Ideen für deine nächste Unterkunft auf Reisen? Schau dir unsere Tipps zur Unterkunftsuche an.

Kosten unseres Roadtrips in Italien

Italien ist für uns eines der teureren Reiseländer gewesen. Das lag aber auch daran, dass wir es uns häufig haben gut gehen lassen. Leckeres Essen, Sightseeing in Rom und nicht nur Campingplätze. Das geht natürlich ins Geld. Grundsätzlich kannst du in Italien zu recht günstigen Preisen im Supermarkt einkaufen und im Süden auch billig campen (15-20 Euro für 2 Personen mit Motorrädern im Zelt). Je weiter du nach Norden kommst, desto teurer wird es. Am Gardasee kostet ein Stellplatz schnell mehr als 35 Euro und in Südtirol gibt es keine feste Unterkunft unter 70 Euro die Nacht.

Tanken ist etwas günstiger als in Griechenland, aber auch das unterscheidet sich regional. Im Süden bekommst du für 1,45 Euro einen Liter Benzin, in Südtirol musst du dafür 1,60 Euro hinlegen.

Das Sightseeing ist ein großer Posten, doch wir wollten das Kolosseum und den Vatikan gerne besuchen und es hat sich definitiv gelohnt, das Geld in geführte Touren zu investieren. Zusammenfassend können wir sagen, dass Italien sicher günstiger zu bereisen ist, wenn du nicht viel Essen gehst (Pizza, Pasta und Gelato sind aber auch verlockend!) und auf dem Campingplatz übernachtest. Unsere Kosten geben dir lediglich einen Anhaltspunkt, was dich erwarten könnte.

26 Tage und Kilometer vom 29.04.- 24.05.2018
AusgabeInsgesamtPro PersonPro Person und Tag
Benzin287,46 €143,73 €5,53 €
Unterkünfte770,20 €385,10 €14,81 €
Verpflegung858,53 €429,72 €16,51 €
Beförderung (Maut, Fähren)53,00 €26,50 €1,02 €
Aktivitäten (Eintrittsgelder etc.)202,00 €101,00 €3,88 €
Kosmetik / Apotheke9,59 €4,80 €0,18 €
Sonstiges (Waschen, Souvenirs, Post)70,60 €35,30 €1,36 €
Technik (SIM-Karte, Internet-Guthaben)33,00 €16,50 €0,63 €
Summe2.284,38 €1.142,19 €43,93 €

Hast du Fragen? Willst du noch mehr wissen? Was gefällt dir gut, was nicht so besonders? Lass uns gerne einen Kommentar da oder schreibe uns eine Nachricht. Wir sammeln viele Informationen auf unserer Reise und es gibt so viel zu berichten, dass wir uns sehr über dein Feedback freuen! Unsere weitere Roadtripbeiträge aus anderen Ländern Europas findest du auf unserem Blog.

Anja
Anja
Hey, ich bin Anja, 29 Jahre alt und seit Juni 2017 mit Thorsten und meiner Kawasaki auf Reisen. Meinen Job habe ich aufgegeben, um mich voll und ganz dem Reisen zu widmen. Auf unserem Blog Movinminds.com schreibe ich die Texte und lasse dich so an unserem Abenteuer teilhaben.

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