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Dänemark – deine teuren Brücken

Dänemark empfängt uns windig und frisch. Nun geht es nur noch mit 80 km/h über die Landstraße. Bis wir in einem Riesenstau landen. Über Kolding bis nach Middelfart, unserem Ziel für heute, schlängeln wir uns an mehreren LKWs vorbei. Alles steht, keiner weiß wieso. Es hat doch manchmal etwas gutes nur auf 2 Rädern unterwegs zu sein. Auf der Gegenspur ist es noch schlimmer. Über Kilometer zieht sich der Stau durch die Landschaft. Berufsverkehr in Dänemark - erinnert uns an Düsseldorf. Der Campingplatz Galsklint liegt idyllisch am See, das Wetter verleitet aber nicht zum reinhüpfen. Wir machen es uns im Zelt so gemütlich es geht und hoffen, dass es nicht überall in Skandinavien so ungemütlich wird.

Am nächsten Tag ist das Wetter nicht besser. Da wir heute über die großen Brücken wollen, heißt es Autobahn fahren. Vorteil: es geht schneller. Nachteil: es ist ziemlich eintönig. Über den Storebælt spannt sich die erste große Brücke. Beeindruckend was der Mensch so ins Meer baut. Der Wind pfeift ordentlich von der Seite, doch die Fahrt hier rüber lohnt sich. Bei gutem Wetter wäre der Ausblick sicher noch atemberaubender. Gerade die Brücke verlassen, vergeht uns auch schon das Lächeln. Die Dänen bitten zur Kasse. Solch ein Bauwerk will bezahlt werden. 20 Euro pro Person sind fällig und wir denken schon missmutig an den Öresund.

Weiter geht es geradeaus Richtung Kopenhagen. Die Stadt lassen wir links liegen und halten nochmal kurz, um die GoPro am Motorrad von Thorsten zu montieren. Die weitere Fahrt wollen wir in Bild und Ton festhalten. Doch die Öresundbrücke enttäuscht. Sie ist zwar mit 29 Euro noch teurer als die vorherige, kann ihr aber nicht das Wasser reichen. Das Grau des Himmels macht es nicht besser. Auch das GoPro-Material zeigt: das war rausgeschmissenes Geld. Wir freuen uns dennoch, als wir nach der Mautstation weiter rollen: wir sind in Schweden! 2 Grenzen und 1.000 Kilometer innerhalb von 4 Tagen, so rasant soll es nicht weiter gehen.
Anja
Anja
Hey, ich bin Anja, 29 Jahre alt und seit Juni 2017 mit Thorsten und meiner Kawasaki auf Reisen. Meinen Job habe ich aufgegeben, um mich voll und ganz dem Reisen zu widmen. Auf unserem Blog Movinminds.com schreibe ich die Texte und lasse dich so an unserem Abenteuer teilhaben.

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